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ADAC Procar -
Hockenheim - 05. bis 07. Juni 2009 Rennen |
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Wetterkapriolen sorgten für Führungswechsel zur Halbzeit |
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Mit BMW, Chevrolet, Honda und Toyota waren bei der vierten Veranstaltung der ADAC Procar am vergangenen Wochenende in Hockenheim vier verschiedene Marken in der Division 1 der Supertourenwagen auf den Spitzenpositionen vertreten. Neben den ersten beiden Startreihen
zum sechsten Wertungslauf teilten sich die vier Hersteller am Ende auch die Podeste der beiden Rennen. |
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Patrick Holzer |
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Andrei
Romanov siegte im ersten Rennen vor Ch.Geipel |
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Für spannende Kämpfe im gesamten Feld und gleichzeitig auch für einen Wechsel an den Tabellenspitzen der Divisionen 1 und 2 sorgten vor allem die sich ständig verändernden Witterungsverhältnisse. Diese unterteilten die 4,574 km lange Grand-Prix-Strecke in trockene und
nasse Bereiche was die Reifenwahl an diesem Tag rennentscheidend machte. Einige Fahrer waren sogar mit Slicks und Regenreifen gleichzeitig unterwegs. Polesetter Roland Hertner, der im Qualifying seine Division-1-Konkurrenten in seinem BMW 320si E90 mit einer Bestzeit
von 1:52,633 Minuten noch deklassierte, erlebte einen besonders schwarzen Tag. Durchdrehende slickbereifte Räder beim Start und ein Antriebswellenschaden ließen die Siegesträume in Rennen eins schon in der ersten Runde zerplatzen. Beim zweiten Durchgang sorgte dann
vier Runden vor Schluss ein Defekt an der Benzinzufuhr für ein frühzeitiges Aus in der Boxengasse. |
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Patrick
Holzer
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Charlie
Geipel im Toyota Auris S2000 gewinnt den Start |
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Division 1: Geipel übernimmt Tabellenführung
Die Podiumsränge in den beiden Rennen teilten sich im ersten Lauf der
Chevrolet-Lacetti- Pilot Andrei Romanov vor Charlie Geipel im Toyota Auris S2000 und Remo Friberg, der einen BMW 320i E46 pilotiert. Im zweiten Durchgang holte sich dann Geipel den Sieg vor Romanov und dem Schweizer Peter Rikli, der in seinem Honda Accord 2.0 endlich den ersten Podestplatz in diesem Jahr einfahren konnte. Damit übernimmt zur Saisonhalbzeit der Rookie Charlie Geipel mit 55 Punkten die Tabellenführung vor dem bisherigen Spitzenreiter Friberg (50 Punkte). "Ein super Ergebnis! Ich bin absolut zufrieden, auch wenn wir den Sieg im ersten Lauf durch die Wahl der Regenreifen verschenkt haben," freute sich der 19-jährige Leubnitzer. Romanov bedankte sich vor allem bei seinem Team: "Beat Maurer und seine Mannschaft haben einen perfekten Job gemacht."
Bei Peter Rikli scheint endlich der Knoten geplatzt zu sein. "Es ist wie ein Befreiungsschlag für mich nach all dem Pech in den letzten Rennen", strahlte der Eidgenosse zufrieden. Sein Landsmann Remo Friberg bedauerte dagegen, dass er das zweite Rennen drei Runden vor Schluss auf dem dritten Platz liegend im Kiesbett beenden musste, nachdem er mit seinem slickbereiften BMW eine nasse Stelle eingangs Motodrom unglücklich erwischt hatte.
Division 2: Siege für Boeckels und Thierfelder
In der Division 2 beherrschten im ersten Rennen drei Rookie-Piloten die Spitze. Benedikt Boeckels siegte vor Dino Calcum und dem Procar-Neueinsteiger Benjamin Leuchter (alle Ford Fiesta ST). Im zweiten Lauf holte sich dann Routinier Guido Thierfelder im Peugeot 207 Sport seinen zweiten Saisonsieg nach Oschersleben. "Das erste Rennen hatte ich mit der Wahl der Regenreifen verwachst", erklärte der Troisdofer seinen sechsten Platz. "Der zweite Lauf verlief dann ganz nach Plan." Dino Calcum aus Bochum sicherte sich erneut den zweiten Podestplatz. Diesmal vor Boeckels, der seinen dritten Rang ohne Servolenkung mit viel Muskelkraft ins Ziel rettete. "Ein wahrer Kraftakt", berichtete der Willicher erleichtert, der damit neuer Tabellenführer bei den 1600-Kubik-Rennern ist.
Polesetter Thomas Mühlenz konnte seine Spitzenposition mit zwei siebten Plätzen nicht verteidigen und fiel auf den vierten Tabellenrang zurück. Doch als alter Hase bleibt der Recklinghäuser gelassen: "Das Qualifying und mein Sieg am Nürburgring haben gezeigt, dass der Ford Fiesta ST GAS absolut konkurrenzfähig ist. Wir hatten heute einfach Pech bei der Reifenwahl." |
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Patrick
Holzer
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Charlie
Geipel und Andrei Romanov lieferten sich ein heißes Duell |
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Division 3: Die Reifen-Mischung macht's
Regenreifen oder Slicks, das war die Frage, die vor dem Rennen alle Teams beschäftigte. Mathias Schläppi entschied sich für beides. Im ersten Rennen waren am Renault Clio RS III des Schweizers vorne Slicks und hinten Regenpneus montiert. Dies funktionierte so gut, dass er sogar die Piloten der Division 1 ärgern konnte. "Man muss den Zuschauern doch etwas bieten und ein bisschen Heimweh hatte ich auch", erklärte der
Ex-Division-1- Champion aus dem Jahr 2005 scherzhaft. Mit seinem lupenreinen Doppelsieg sorgte der Eidgenosse für klare Verhältnisse in der Meisterschaft und setzte sich mit 12 Punkten Vorsprung deutlich vom Tabellenzweiten Marc-Uwe von Niesewand ab, der in Lauf eins Zweiter wurde.
Der Berliner Andreas Kast im Renault Clio RS III freute sich über die Plätze drei im ersten und zwei im zweiten Rennen. Der letztjährige Division-3-Meister Uwe Reich fuhr in Hockenheim mit Rang drei seinen ersten Podestplatz in diesem Jahr ein. "Wenn die jungen Piloten unbedingt Kampflinie fahren müssen, brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn das Fahrzeug irgendwann schlapp macht", lautete die nüchterne Einschätzung des 68-jährigen Routiniers für seinen unverhofften Erfolg. |
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Text:Presse ADAC
Procar |
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Artikel vom 08.06.2009
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