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Nachbetrachtung PCHC und 996 Cup im Glutofen Hockenheim |
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Die Stimmen der Piloten |
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Beim fünften Lauf des PC 996 Cup und der PCHC in Hockenheim machten die extrem heißen Temperaturen den Piloten mächtig zu schaffen. Mensch und Material waren starken Belastungen ausgesetzt. So kämpften viele Piloten hauptsächlich mit ihren Reifen, die durch die hohen Temperaturen ziemlich abschmierten. Lesen Sie hier, wie sich verschiedene Piloten zu ihrem Rennen äußerten.
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Jürgen Holzer |
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Martin Rohwetter fuhr zweimal auf Platz 2 |
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Antonios Trichas: Ich habe zwar zweimal meine Klasse gewonnen, bin aber nicht zufrieden. Die Zeiten, die ich hier gefahren bin, sind nicht gut. Das ist nicht so gelaufen, wie ich mir das vorstelle. Die Reifen, ich habe Semi drauf, haben mit den Temperaturen hier überhaupt nicht funktioniert. Ich bin da ziemlich gerutscht. So war es nicht möglich bessere Zeiten herauszufahren.
Erich Fuchs: Ich wäre schon gerne hier weiter nach vorne gefahren. Besonders im ersten Rennen wäre ich gerne auf das Gesamtpodest gefahren. Aber es hat nicht gereicht. Die Temperaturen waren ziemlich heftig und haben mir schon zugesetzt. Da muss man konditionell schon gut drauf sein. Ich würde sagen, dass das Material schon ausgereicht hätte, aber der Mensch hat es nicht geschafft.
Thomas Tittmann: Ich habe den Start ziemlich versiebt und hatte fast noch einen Unfall mit Erich Fuchs. Ich war dann hinter Alexandra Irmgartz, konnte mich aber wieder gut positionieren. Als Frank Kawalek mit dem Getriebe Probleme bekam, hatte ich mit ihm laufend Zweikämpfe. Alexandra konnte ich nicht mehr erreichen, aber ich arbeite daran. Mit Blick auf die Gesamtwertung hat sich nichts verändert und eine Entscheidung wird vermutlich erst in Monza fallen.
Martin Rohwetter: Ich bin mit dem Ergebnis hier zufrieden. Die Strecke hier in Hockenheim kenne ich sehr gut, das war für mich natürlich gut. Das ist meine Heimstrecke, hier bin ich auch schon mit dem alten Fahrzeug gefahren. Das Rennen selbst war mit Platz zwei für mich in Ordnung. Oliver Dutt konnte ich nicht erreichen, obwohl ich im ersten Rennen immer versucht habe dranzubleiben und auf einen Fehler oder Ausrutscher gewartet habe. Nach hinten war genügend Abstand, so dass ich Platz zwei gut ins Ziel bringen konnte.
Alexandra Irmgartz: Das ist heute hier für mich gut gelaufen und ich kann sehr zufrieden sein. Im ersten Rennen hatte ich einen absolut perfekten Start erwischt und konnte Thomas Tittmann und Erich Fuchs in der ersten Kurve überholen. Ihn musste ich nachher aber wieder ziehen lassen, weil er doch deutlich schneller war. Die Reifen waren super und ich bin wenig gerutscht. Die Bremse und die Temperatur des Autos waren ebenso perfekt, alles im grünen Bereich.
Robin Neuert: Das Rennen lief vom Start weg gut. Ich konnte die 964iger leider nicht hinter mir halten. Ich habe dann am Anfang probiert hinter her zu kommen, aber die haben dann doch mehr Leistung. Die Klasse hatte ich gut im Griff, habe s mir aber ein wenig spannender erhofft mit mehr Zweikämpfen. Aber so vorne wegzufahren ist auch ok. Im zweiten Rennen waren die Bedingungen schon recht extrem. Die Hitze war schon heftig. Am Freitag habe ich noch trainiert, da ich schon lange nicht mehr gefahren war. Das Auto war gut abgestimmt und es hat alles gepasst.
Thomas Hähner: Das war ein sehr anstrengendes Wochenende für Material und Fahrer. So bin ich mit den beiden zweiten Plätzen durchaus zufrieden, denn wir sind im Grenzbereich vom Material gefahren. Der Robin Neuert wäre besser am Anfang des Jahres gekommen, als mein guter Motor noch drinnen war. Dann hätte ich mich mit ihm besser messen können. So konnte ich ihn nicht halten und habe mich hauptsächlich auf den zweiten Platz konzentriert und nach hinten abgesichert. Es war mir wichtig in Richtung Meisterschaft zu punkten. Eine Entscheidung fällt nun beim Finale in Monza.
Oliver Dutt: Ich habe hier sehr viel Spaß gehabt. Ich konnte mich beim Start jeweils sehr schnell gut absetzen. Im zweiten Rennen hatte ich natürlich auch Glück, dass der Kurt Ecke mit dem 964iger in Kämpfe verwickelt war. Das war dann für mich natürlich ein Vorteil und konnte mich immer weiter absetzen. Es war eine schöne Veranstaltung. Ich war zum ersten Mal hier mit meinem 993iger. Es hat Spaß gemacht und ich denke, ich komme wieder.
Sebastian Holz: Durch die Hitze war es heute sehr anstrengend. Durch die Hitze war unser Auto auch nicht so in der Lage mitzuhalten. Hinten raus sind mir die beiden vorne immer weggefahren. Ich habe dann versucht sie auf der Bremse wieder zu bekommen, was mir auch gelungen ist. Irgendwann stand dann Kurt Ecke und Erich Fuchs neben mir. Da dachte ich nur, jetzt musst du da irgendwie weg. Das hat auch gut geklappt. Es war immer ein fairer Kampf mit den ganzen Jungs, niemand hat die Tür zugemacht.
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Jürgen Holzer
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Sebastian Holz - erschöpft aber glücklich |
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Stimmen 996 Cup Hockenheim Porsche Days
Martin Flak: Im ersten Rennen hatte ich einen äußerst schlechten Start. Ich habe mich aus dem Kampfgetümmel mit fünf Fahrzeugen in der ersten Kurve herausgehalten. Oberste Priorität war nach zwei Rennwochenenden mit Unfallschaden keinen neueren Schaden zu verursachen. Dadurch bin ich natürlich gleich fünf Plätze zurückgefallen. Ich konnte das Feld wieder aufholen. Dann kam der schwere Unfall. Ich hoffe, dass es dem Betroffenen gut geht. Ich habe dann versucht nochmals aufzuholen, hat aber nicht ganz gereicht. Ich hoffe, dass es im zweiten Rennen besser klappt.
Georg Schwittay: Es war eines der heißesten Rennen, das ich bisher gefahren bin. Nachdem wir beim Start zu viert in die Kurve hineingefahren sind, habe ich mir gedacht etwas intelligenter die Sache anzugehen und habe die anderen mal machen lassen. Es ging da so eng zu, dass ich dachte, da fliegt gleich einer ab. Ich habe mich aus dem ganzen herausgehalten. Wichtig war für mich Punkte einzufahren.
Thorsten Rose: Im ersten Rennen hatte ich einen Vorsprung herausgefahren. Nach der Gelbphase waren die anderen wieder näher dran, konnte aber erneut leicht wegfahren und meine Position ins Ziel bringen. Im zweiten Rennen war Simon Sagmeister vor mir, der hat aber auch einige PS mehr. Das war der einzige Grund. Ich habe meine Klasse gewonnen und wieder gepunktet. Das sieht nun gut aus für das Finale in Monza.
Heinz Bayer: Das war heute eine wahre Hitzeschlacht. Bei den Temperaturen fangen die Reifen an zu schmieren. Selbst wenn man mit zwei Paar unterwegs ist. Das ist dann sehr schwierig. Ich bin froh, dass ich das Auto nicht in die Botanik gestellt habe. Obwohl ich ein paar Fehler gemacht habe, verschaltet und verbremst, habe ich dem Sebastian schön einheizen können. Ich bin mit dem Ergebnis und dem Wochenende sehr zufrieden.
Sebastian Glaser: Im ersten Rennen ist mir die Kraft ausgegangen, da ich zuvor noch in der DMV gefahren bin. Ich hatte nur drei Minuten Pause. Das Auto hat heute Morgen aber besser funktioniert. Jetzt hatte ich ein extremes Problem mit meinen Reifen. Ich habe gesehen, was der Torsten Rose vorne gefahren ist. Das ging einfach nicht. Da kam ich nicht ran. Heinz Bayer hat mich am Start überholt, da habe ich erst mal vier, fünf Runden gebraucht um an ihm vorbeizukommen. Dann wurde es einige Male immer wieder sehr eng. Hinten in der Spitzkehre ist er sehr nahe gekommen. Vor der Mercedes Tribüne konnte ich immer wieder ein paar Meter wegfahren. Es war toll und hat Spaß gemacht.
Haci Köysüren: Ich hatte 120 Grad Wassertemperatur, da habe ich
einiges herausgenommen. Ich fahre das alte Kühlsystem mit dem kleinen Kühler, da wollte ich mit dem Motor nichts riskieren. Es war schon sehr heiß. Ansonsten ist es eigentlich gut gelaufen.
Simon Sagmeister: Ich hatte beim zweiten Zeittraining alte Reifen drauf. Am Auto hatten wir was verändert, was aber das Gegenteil bewirkt hat. Das hat nicht funktioniert. Beim Rennen musste ich dann von Position 10 starten. Bin dann noch auf vier gefahren. Im zweiten Rennen bin ich beim Start gut weggekommen und bereits in der zweiten Runde konnte ich Thorsten Rose und Heiner Imming überholen. Gegen Ende habe ich mich mal verschalten, habe aber gesehen, dass da nichts passieren kann. Ich bin dann einfach so gefahren, dass ich sicher ins Ziel komme. Das hat ja auch gut funktioniert. Es war ein heißes aber für mich schönes Wochenende. Aber an der Kühlung beim Auto und bei mir muss ich noch arbeiten.
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Jürgen Holzernt>
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Gut aufgelegt an diesem heißen Wochenende war Heinz Beyer |
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Artikel vom
31.07.2013
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