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Frank erfüllte sich seinen Traum |
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Zwei Titel an einem Tag
- Teil1 |
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Frank Schreiner wird diesen Tage ganz sicher in seinem Leben nie wieder vergessen. Den 13. - 15. Oktober 2011 in Hockenheim. Franky‘s Renningenieure Rene Hilz und Gerd Kammes bringen den Porsche GT3 im geschlossenen Transporthänger ins Fahrerlager des Motodroms von
Hockenheim. Abladen, Teamzelt aufstellen, Reifen für das erste Training montieren. Alles begann ja bereits im Winter des Vorjahres. |
©Patrick Holzer |
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Vielversprechender
Saisonauftakt im April in Hockenheim |
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Zu den Planungen einer DMV-TCC-Saison gehört es immer auch die Zahl der Nennungen in der Klasse, in der man starten will, im Auge zu haben. Denn diese Zahl spielt bei der Bemessung der Punkte für die Meisterschaft am Ende eine wichtige Rolle. „Aber ich weiß ja, dass Serienpromoter Gerd Hoffmann seit Jahren auf etwa gleich starke Klassen achtet“, fügt Frank Schreiner an.
Alles begann wie immer
Saisonauftakt bei herrlichem Wetter in Hockenheim. Bereits im Training keine Probleme für Frank Schreiner. Zwei Klassenbestzeiten fährt er vor seinem nicht zu unterschätzenden Schweizer Klassenkollegen Adrian Maeder (CH) im Training heraus. Das sorgt für gute Stimmung im Team. Man erkennt zufrieden, dass die technischen Hausaufgaben im Winter gut erledigt worden sind. Die Zusammenarbeit mit Rennwagenmanufaktur Alzen und Tuner Schmirler trägt vom Start weg Früchte. Platz drei in der Tabelle nach den beiden Auftaktrennen der Saison kam durch die stärker besetzten Klassen 13 und 04 zustande. Jürg Aeberhard (CH) und Tobias Paul lagen vor Frank Schreiner.
“Da muss man mal abwarten“, so Schreiners eher bedacht formulierter Kommentar nach dem 2. Auftaktrennen am Abend in Hockenheim. Das nächste Rennwochenende, wieder in Hockenheim, spülte den Saarländer bereits vor auf Platz 2 in der Tabelle. Ganz vorne nur noch die „Viper-Schlange“ von Vulkan-Mintgen-Motorsport aus der Eifel. 8,4L Hubraum, zwei Profis am Steuer und eine gut besetzte Klasse – gute Bedingungen für die Schlange von Manni Sattler aus der Eifel. Frank Schreiner selber holte beide Klassensiege. „Tobias landete auf Klassenrang 2 und Jürg Aeberhard verbuchte eine Nullrunde in Hockenheim“, so Schreiner am Rennabend zusammenfassend. Nächste Runde – grüne Hölle Nürburgring. Ein Dreher am Ring und ein 2. Rang bedeuteten für Franky wieder Platz 3 in der Tabelle. „Thats racing“, so sein achselzuckender Kommentar danach. Zwei 2. Plätze in Oschersleben bedeuteten aber bereits wieder Platz 2 in der DMV-TCC-Tabelle. |
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HTS
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Frank
Schreiner (rechts) bei der Meisterfeier |
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Entscheidender Schritt zu Beginn der 2. Halbzeit
Frank Schreiner berichtet. „Nach den ersten vier Weekends lag ich immer auf P2 oder P3. Durch den Doppelausfall des Top-Favoriten Jürg Aeberhard und dem Fernbleiben der Viper-Profis Hammel/Bert war ich nach 5 Klassensiegen in 10 Rennen nach dem 5. Weekend endlich auf Platz 1 gelandet. Da Gerhard Ludwig seinen Toyota MR2 Turbo Prototypen in der langen Pause zwischen dem 2. und 3. Rennen unter Leitung von Renningenieur Gerd Meder radikal weiterentwickelt hatte - 200 kg weniger Gewicht bei gleicher Leistung als mein Fahrzeug und vielen anderen Gimix - konnte ich nun nur auf P2 in meiner Klasse vor fahren. Der Toyota war neuerlich haushoch überlegen.
Der Zeitenvergleich unterstrich das regelmäßig sehr klar. Gerhard Ludwig pilotierte seinen Mittelmotor-GT mit Zeiten, von denen alle anderen Klassenkollegen nur träumen konnten. Ich selbst war mit meiner Leistung sehr zufrieden. Bis auf zwei kleine Patzer habe ich immer das optimale Ergebnis herausfahren können. Lediglich im 2. Rennen auf dem Nürburgring leistete ich mir in der Anfangsphase einen Dreher, der mich P2 oder sogar P1 gekostet hat. In Dijon blockierte mich im 2. Rennen Kollege Wager im V8 BMW sehr lange. Sein Dampf auf der Geraden verhinderte schnelles Überholen. Das kostete mich den Klassensieg. Trotzdem waren meine Titelchancen voll in Takt. Und ich hoffte, dass in den letzten beiden Rennen alles fair verlaufen würde. Daher reiste ich optimistisch nach Hockenheim“ |
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Patrick
Holzer
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Gerhard Ludwig
wurde zum härtesten Widersacher in der Klasse |
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HTS |
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Artikel vom 23.01.2012
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