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Spezial Tourenwagen Trophy H & Cup |
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Die Stimmen von Hockenheim |
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Jürgen Bender (Corvette GT3) und Sven Fisch (Koppehel) holten sich beim dritten Lauf der Spezial Tourenwagen Trophy die Gesamtsiege. Eng umkämpft war auf dem Hockenheimring die Division 2. Hier setzten sich Gerhard Ludwig (Toyota MR2) und Lars Harbeck (BMW M3 E46 GTR) jeweils einmal durch. |
© Jürgen Holzer |
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Gesamtsieger des ersten Rennens des STT
H&R Cup |
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Mario Hirsch: Von der Platzierung her ist es schon ok. Wenn am von Platz fünf startet, hofft man doch vielleicht auf das Podest zu fahren. Durch den Ausfall zweier Gegner sind wir nun ja auf Platz drei ins Ziel gekommen. Man muss einfach schauen, dass man am Ball bleib und seine Position hält, da häufig nicht alle von ganz vorne ins Ziel kommen. Angreifen war leider nicht möglich, weil ich relativ wenig Grip hatte. Im zweiten Rennen bin ich vom Platz her zwar zufrieden, aber nicht von den Rundenzeiten. Ich kann die Pace von den anderen momentan nicht gehen. Ich weiß aber nicht, was da los ist. Der SLS ist auch für Hockenheim nicht das am besten geeignete Auto.
Jürgen Bender: Mein Start war nicht optimal. Ich habe mich dann zunächst hinter den Führenden angestellt und dachte mir, lass sie sich mal austoben. Danach schaue ich wo ich stehe. Ich habe dann gemerkt, dass ich schneller kann. Ich habe dann die vor mir liegenden nacheinander überholt. Sven Fisch hat sich dann gedreht und ich bin innen vorbei. Edy Kamm hätte ich wahrscheinlich nicht mehr eingeholt, aber durch seine Lautstärke ist er aus dem Rennen genommen worden. Dadurch hat es dann zum Gesamtsieg gereicht.
Es dauerte die ersten drei Runden bis die Reifen warm waren. Dann war das Auto da und ich konnte überholen und die Führung übernehmen. Im Motodrom ist mir beim Bremsen das Gas hängen geblieben und bin Richtung Mauer. Ich habe dann mit dem Fuß richtiggetrommelt, dass es wieder frei wird. Es war wieder frei, aber es ging mehrmals so. Ich bin dann nicht mehr voll gefahren und hatte nur den Klassensieg im Kopf. Es hätte nichts gebracht weiter mit voll zu pushen.
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Patrick Holzer |
Seven Fisch (Mitte) siegte im zweiten Rennen vor Bender (li) und Hirsch (re.) |
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Uli Becker: Mein Start war gut und ich bin schön vorbei gekommen. Es war auch alles sehr fair und die Kontrahenten haben Platz gemacht. Der Speed war gut und der Abstand zu Edy Kamm und Jürgen Bender ist ja auch nicht größer geworden. Mit dem Platz auf dem Treppchen bin ich zufrieden.
Andreas Schmidt:„Ich habe zwar vom Ausfall von Ulrich Becker profitiert, aber der Sieg ist natürlich für das Team besonders schön, gerade nach der Nachtschicht. Auch die Positionskämpfe mit den anderen GT3 Fahrzeugen haben Spaß gemacht“
Thomas Kramwinkel: Ich bin heute sehr zufrieden. Den Sprung , den wir gemacht ahben von 1.48er Zeiten auf 1.45er Zeiten ist schon recht super. Besser ging es eigentlich nicht. Wolfgang Triller auf Platz 1 ist natürlich schon eine Nummer und momentaner Carrera Cup Fahrer. Da nur zwei Sekündchen dahinter, manchmal nur eine, das ist schon eine gute Leistung für mich. Und für mich ist es erst das dritte Rennwochenende mit dem Porsche. Wir sind mit diesem zweiten Klassenplatz sehr zufrieden. Wir sind jetzt schon auf einem Level, wo wir uns nicht verstecken müssen. Wir sind von der Entwicklung her schon da, wo wir eigentlich nächstes Jahr sein wollten. Wir machen von Rennen zu rennen enorme Sprünge. Wenn es so weitergeht, mal schauen wohin uns der Weg führt. Ich freue mich wieder auf Christian Franck und die Kämpfe mit ihm. Er ist ja so mein Vorbild in der Klasse und er hat mir auch schon viele Tipps gegeben.
Wolfgang Triller: Das Rennen war planmäßig, hab e aber Glück gehabt beim Training, wo ich gepokert habe. Dadurch war ich auf Position eins in der Klasse. Dass ich die Boliden von der STT nicht halten konnte, war klar. Ich habe das beste gemacht, was für mich möglich ist. Ich bin zufrieden mit dem Klassensieg.
Sven Fisch: Am Anfang haben die Reifen nicht so gut funktioniert und ich konnte nicht die Pace gehen wie gestern im Qualy mit den alten Reifen. Dadurch musste ich mich hinter Edy Kamm und Uli Becker anstellen. Ich bin dann wieder aufgelaufen, als die Reifen einigermaßen funktionierten. Dann ist mir Ende Parabolika auf die Spitzkehre zu das ABS ausgefallen. Dadurch habe ich mich beim Anbremsen gedreht. Zum Glück ist nichts passiert und die anderen Fahrer haben dabei super reagiert. Ich hatte dann die ganze Zeit Vibrationen. Ich war der Meinung, dass ich mir einen Bremsplatten geholt habe und extrem Gas herausgenommen. Ich wusste nicht, dass ich noch auf Platz drei fahren könnte, sonst hätte ich mehr Gas gegeben. Ich bin nicht zufrieden natürlich.
Sven Fisch:(Rennen 2) Es ist einfach nur geil. Daran hat keiner mehr geglaubt. Ich hatte mir schon überlegt überhaupt noch einmal zu fahren. Jetzt hat alles funktioniert. Trotz langer Brems und immer wieder anpumpen, die Batterieleuchte hat ein paar Mal geflackert und trotzdem hat es irgendwie gereich bis ins Ziel. Die alten gebrauchten Reifen vom Sachsenring haben besser funktioniert als die neuen Reifen im ersten Rennen.
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Jürgen Holzer |
Eng umkämpfte Klasse 3 vlnr. Thomas Kramwinkel, Wolfgang Triller und Andreas Sczepansky |
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Gerhard Ludwig: Das zweite Rennen war echt toll und hat mir und den Zuschauern sicher auch Spaß gemacht. Wir waren mindesten 10 mal nebeneinander. In der ersten Runde hatte ich ihn zwar geknackt, aber auf den Geraden geht der BMW besser. Da war er immer wieder da. Aus den Ecken heraus beschleunige ich besser. Da war wieder mein Vorteil. Aber ich musste wahnsinnig pushen, da habe ich dann in Hockenheim Probleme mit dem Sprit. In der letzten Runde hatte ich immer wieder Spritaussetzer. Dass das Auto so lange durchhielt, hat mich eh gewundert. Da war dann die Führung weg. Es war sehr fair und ein toller Kampf mit Lars Harbeck. Aber jetzt bin ich k o.
Lars Harbeck: Gerhard Ludwig ist ein tolles Rennen gefahren und hatte mich bereits in der ersten Runde überholt. Ich konnte dann gut mitfahren, hatte aber keine Chance mich wieder vor ihn zu setzen. Als dann die schnelleren Fahrzeuge beim Überrunden kamen, wurde die Lücke etwas größer, konnte mich aber wieder heran kämpfen. In der letzten Runde konnte ich dann als erster in der Spitzkehre hineinfahren und ihn zur Mercedes Arena hinter mir halten. Im Motodrom konnte ich ihn blocken und den ersten Platz ins Ziel bringen.
Sven Markert: Es war ein tolles Rennen und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch auf das Treppchen komme und das Familienduell für mich entscheide. Im zweiten Rennen ist mir das Schaltgestänge kaputt gegangen, wodurch ich die Gänge nicht mehr schalten konnte.
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Jürgen Holzer |
Sven Markert, Gerhard Ludwig und Lars Harbeck - Sieger der Division 2 |
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Jürgen Holzer |
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Artikel vom 24.06.2016
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