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Spannendes Finale der VFV GLPpro in der Eifel
Julian Reinbott fährt im letzten Lauf zum Titel
Mit einem doch überraschenden Ergebnis endete der letzte Lauf der VFV GLPpro am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring. Mit einem guten Lauf, Platz vier in der Startgruppe 1, zog der BMW E36 328i Pilot noch am bis dato in der Gesamtwertung führenden Christoph Lixl (BMW M3 GT) vorbei. Gesamtdritter in der Meisterschaftstabelle wurde Rainer Schaab (Porsche 911 SCR) aus der GT Fraktion.
 © Patrick Holzer
  Julian Reinbott holte beim Finale mächtig auf
Spannender hätte das Finale nicht enden können. Bis zum letzten Lauf in der Eifel hatte BMW Pilot Christoph Lixl die Gesamtwertung angeführt und reiste mit einem Vorsprung von 83 Punkten zum Nürburgring. Julian Reinbott lag hinter Lixl auf Platz zwei. Mit Arnold Packbier und Julian Friedrich folgten zwei weitere Akteuren aus der Gruppe der Tourenwagen. Aussichtsreich im Rennen um den Titel lag noch Porsche Pilot Rainer Schaab. Aber eine Gleichmäßigkeitsserie unterliegt anderen Gesetzmäßigkeiten als ein Rundstreckenrennen, wo die Position transparenter einschätzbar ist. So gesehen konnte am Nürburgring, wie schon die Jahre zuvor, noch eine Überraschung gelingen.

Mit einem dritten Platz bei den Tourenwagen in der Tageswertung sicherte sich Reinbott 162 Positivpunkte beim Kampf um den Titel und nahm dem bisherigen Spitzenreiter 101 Punkte ab. Das war der Titel. Am Schluss standen 673 Punkte auf dem Konto. Insgesamt 18 Punkte betrug der Unterschied auf Platz zwei nach sechs Wertungsläufen. "Dass ich hier im letzen Lauf noch den Titel hole, daran hätte ich vorher nicht gedacht. Ich hatte ja ein Rennen weniger mit Oschersleben am Anfang des Jahres. Es war eine konstante Saison ohne einen richtigen Ausfall. Es konnte alles schnell behoben werden. Ich habe ein Super Team hinter mir und meine Sponsoren haben mich toll unterstützt. Im ersten Jahr in der GLPpro gleich den Gesamtsieg zu holen ist natürlich ein tolles Gefühl", fasste Julian Reinbott seine Eindrücke zusammen.

Jürgen Holzer

Julian Reinbott und Christoph Lixl - Meister und Vizemeister der VFV GLPpro

Bei Christoph Lixl überwog zunächst natürlich die Enttäuschung kurz vor dem Ziel doch noch abgefangen worden zu sein. Ein schwächeres Ergebnis in Oschersleben und ein Platz im Mittelfeld beim letzten Lauf brachten zusammen nur 154 Positivpunkte ein, 18 Punkte zu wenig um ganz vorne zu bleiben. Trotz erster Enttäuschung darf der M3 GT Pilot dennoch mit seiner Saison voll zufrieden sein. Einige Tagessiege mit einem neuen Auto, am Ende Vizemeister."Es war eigentlich eine wunderbare Saison und es hat immer alles prima funktioniert. Das Auto hat immer durchgehalten ohne irgendein Problem. Dann hast halt mal solche Situationen wie beim vorletzten Lauf in Oschersleben, wo das Wetter nicht mitspielt. Da habe ich zu viele Punkte liegen gelassen. Dann ist das halt so. Zusammengerechnet wird schließlich immer erst am Schluss. Ob es dann paar Punkte oder Hundert Punkte weniger sind, ist dann letztendlich egal", erklärte Christoph Lixl enttäuscht.

Mit einem Gesamtsieg in der Eifel in der Startgruppe 1 polierte Rainer Schaab nochmals sein Punktepolster kräftig auf. Am Ende waren es 180 Punkte, damit das beste Tagesergebnis, die den Porschepiloten mit insgesamt 632 Punkten noch auf Gesamtrang drei katapultierten. Dies bedeutete auch den Sieg in der GT Wertung. Platz zwei bei den GTs holte sich Oliver Stahl (Porsche 968 CS) vor Markus Lixl (Porsche 944), Platz drei der Tourenwagenwertung belegte Arnold Packbier (VW Scirocco). Gesamtsieger der Formelwertung wurde Lutz Crackau auf einem Zagk S20-9, gefolgt von Siegfried Koch (Mygale Formel Ford und Dirk Juilfs (Hawke MK219. Dieter Riedmiller (March 82S) siegte in der Kategorie Sportwagen. Auf Platz zwei landete Michael Vaillant (Tiger Cat E2) vor Rainer Grindler (Sylva Phoenix).

Patrick Holzer

Nach einem guten Ergebnis beim Finale landete Rainer Schaab noch auf Gesamtposition drei

Bei der Tageswertung im Rahmen der Westfalen Trophy holten sich Thomas Wandel (Audi 200) und Alberto Pinna (Leyland Mini) den Sieg bei den Tourenwagen. Die GT Wertung ging an Rainer Schaab (Porsche 911 SCR) und Manfred Knye auf einem Melkus RS-1000. Bei den Formel Rennern hatte am Nürburgring Marek Wiens (Reynard Opel-Lotus) die Rundenzeiten am besten getroffen. Die Sportwagenwertung ging beim Finale an den Rheinauer Axel Gast, der einen Racecorp LA Seven pilotiert. Der nächste und letzte Termin für die VFV GLPpro Pilotinnen und Piloten steht am 27. Oktober an, wenn in Schotten die Meister und Platzierten der Saison 2018 geehrt werden.
Jürgen Holzer
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Artikel vom 16.10.2018

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