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STT
startet beim Jim Clark Revival |
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Nur
noch wenige Tage bis Hockenheim |
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langsam wird es für die Fahrer der Spezial
Tourenwagen-Trophy ernst. Nur noch wenige Tage müssen
sich Fahrer und Fans gedulden, dann dröhnen endlich
wieder die Motoren, qualmen die Reifen. Zum Auftakt steht
mit dem Jim Clark Revival in Hockenheim ein absolutes
Topevent vor der Tür. |
© Patrick Holzer |
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Saisonauftakt bei Topevent |
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Vom
26. bis zum 30. April wird sich der Motorsportfan vorkommen wie
ein kleines Kind im Spielzeugladen kurz vor Weihnachten. So
vielfältig präsentiert sich die Veranstaltung in ihrem dritten
Jahr und mitten drin die STT. Für die zuschauerträchtige
Veranstaltungen haben 40 Teilnehmer ihre Nennung abgegeben. Vom
rassigen Italiener bis zum tief grollenden Amerikaner ist alles
dabei, was das Motorsportfanherz begehrt. Schon der Blick in die
Klasse der GT Fahrzeuge über 4250 ccm lässt den Kenner mit der
Zunge schnalzen. Mit sieben Startern ist die Klasse so stark wie
schon lange nicht mehr besetzt und auch bei der Frage nach dem
Gesamtsieg führt kein Weg an den über 600 PS starken
Rennboliden vorbei.
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Beste Chancen darf sich
sicherlich der zweifache STT Champ und Rückkehrer Pertti
Kuismanen in seiner bärenstarken Chrysler Viper GTS-R
einräumen. Ebenfalls wieder in der STT am Start stehen,
wird Michael Schrey. Der erfolgreiche Porsche Supercup
Pilot und Sieger des 24h Rennens von Bahrain wird bei der
Frage nach dem Gesamtsieg nicht zu unterschätzen
sein. |
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Doch
auch STT Neueinsteiger Robert Wallenborn, im schwarzen von Olaf
Manthey vorbereiteten Porsche 996 GT2, wird ein gewichtiges Wörtchen
um den Gesamtsieg mitzureden haben. Keine leichte Aufgabe die
STT Routinier Rolf Rummel, der mit sechs Meisterschaften die
ewige Bestenliste anführt, erwartet. Nicht vergessen darf man
auch Lars Schönemann, der seinen Porsche 993 GT2 nach
Hockenheim bringt. Der Däne zeigte mit zwei zweiten Plätzen in
Salzburg 2006 sein Potential, vielleicht reicht es dieses Jahr
auch für den obersten Platz auf dem Treppchen. Gegen die
geballte Porschepower werden es die beiden Corvette von Nico
Unteregger und Michael Überall, dessen Renner über den Winter
einen neuen Motor spendiert bekam, schwer haben. Im Aufwind
befindet sich die Sonderklasse über 3000 ccm in der gleich fünf
Exoten antreten werden. Dr. Klaus Nesbach, der schnelle Zahnarzt
aus Krefeld, wird mit seinem bekannt schnellen Stealth B6 zu den
Topfavoriten gerechnet werden müssen, wenn es um den Gesamtsieg
in Hockenheim geht. Doch auch in der Klasse wartet starke
Konkurrenz, denn mit dem Österreicher Gottfried Grasser steht
erstmals ein Ultima in der STT am Start. Dazu gesellen sich
Michi Besler, der erstmals seinen Apollo an den Start bringt,
und Christian Nowak in der CN Cobra.
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Neben
den zwei Topklassen sind aber auch die restlichen Klassen stark
besetzt. Bei den GT's bis 4250 ccm dürfte René Snel mit etwas
Glück sogar Chancen auf den Gesamtsieg haben. Auf dem Nürburgring
stellte er beim Auftaktrennen der Dutch Supercar Challenge
eindeutig unter Beweis, dass er mit seinem Porsche 996 GT3-RS
nicht zu unterschätzten ist. Mit weniger Power müssen Robert Römer
und Frank Schreiner auskommen, die jeweils einen Porsche 996 GT3
Cup einsetzen. Die Klasse wird durch den Ferrari F355 von René
Ruch komplettiert.
Bei
den luftgekühlten GT's scheinen STT Champ Michael Irmgartz die
Gegner auszugehen. Nur Jörg Lorenz im ex-Porsche dp 935 von
Rolf Krepschik will es wagen gegen den dreimaligen STT Meister
anzutreten. Immer
für einen Gesamtsieg gut ist auch Willi Herold im 530 PS
starken Audi S2 Turbo. Auf den letzt jährigen STT Vizemeister
wartet jedoch mit Jürgen Hohenester unbekannte Konkurrenz. Der
Meister der Jahre 90, 92 und 93 will mit seinem Audi S2, mit dem
er schon im ADAC GT Cup den Porsche erfolgreich das Heck zeigte,
gegen Markenkollege Herold antreten. Für Rüdiger Noll heißt
es back to the roots, denn für dieses Jahr kommt wieder sein
altbewährter Urquattro zu Einsatz.
Sieben
Starter zeigen, dass sich die Hubraumerhöhung der
Tourenwageklasse bis 3250 ccm gelohnt hat. Robert Egner, der
letzte Saison wenig Konkurrenz zu fürchten hatte, wird es
dieses Jahr deutlich schwerer haben den Klassensieg mit nach
Hause ins bayrischen Schönfeld zu nehmen. Nach dem schweren
Unfall von Bruder Stefan Duscher in Hockenheim 2005, kehrt
Joachim Duscher wieder in die STT zurück. In dem ex-Heubacher
Audi 80 ist der alte um die 450 PS starke Turbo aus dem
verunfallten Quattro verbaut. Reinhard und Martin Sadlowski,
werden ebenfalls einen Audi 80 mit Turbopower einsetzen. Der
einzige Japaner im Feld wird von Gerhard Erregger gefahren
werden, der schon letzte Saison zweimal im Honda Civic in der
STT gestartet war. Als STT Neuling kann Wolfgang Fischer im BMW
M3 E36 begrüßt werden. Als Gaststarter haben Manfred Oesting
im neu erworbenen M3 E36 und die Tischner Brüder im M3 E46 für
Hockenheim genannt. In
der Klasse bis 2,5 Liter wird Ulrich Becker erneut der Mann
sein, den es zu schlagen gilt. Der M3 Pilot wird hier auf den
STT Meister von 2001, Sven Fisch, treffen, der seinem C-Kadett
über den Winter ein größeres Aggregat verpasst hat. Zur Überraschung
aller wird auf dem blauen C-Kadett die einzige Dame im Feld
antreten. Petra Kolic-Wiese wird darauf ihr Motorsportdebüt in
Hockenheim abliefern. Zwei ehemalige DTM Renner werden von
Christoph Schlemm und Rüdiger Klos eingesetzt. Bei dem Fahrzeug
von Klos handelt es sich übrigens um den alten 190er, der von
Klaus und Rüdiger Noll lange Jahre im Divinol-Cup gefahren
wurde.
Spannung
verspricht die Klasse der Zweiliterfahrzeuge in der vor allem
Joachim Bunkus (Triumph Dolomite) und Gerhard Zimpel (VW Golf)
die besten Karten auf den Klassensieg haben werden. Durch Edy
Kamm bekommen die Beiden aber harte Konkurrenz. Der Schweizer
setzt statt dem gewohnten Vauxhall Vectra einen VW Golf 16V.
Markus Ohrem (Renault Mégane), Franz-Josef Fischer (Opel Astra)
und Gaststarter Jürgen Gerspacher (VW Golf III) werden auf
Schnitzer der Drei hoffen um womöglich doch noch auf die
oberste Stufe des Podests krabbeln zu dürfen.
Bei
den 1600ern wird sich Helmut Maier (VW Golf) mit Lothar Moll im
Fiat Uno und Peter Blickensdörfer im VW Scirocco auseinander
setzten müssen. Als bis jetzt einziger Starter in der
Sonderklasse bis 3000 ccm wird Johannes Graversen im schnellsten
Fiat Deutschlands erwartet. Die
Fans können sich auf eine interessante und spannende Saison mit
einigen Highlights freuen. Promoter Rolf Krepschik ist es
gelungen neben einem ansehnlichen Starterfeld auch publikumsträchtige
Events auf die Beine zu stellen. Die Weichen für eine
erfolgreiche 22. Saison sind gestellt.
Patrick
Holzer |
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Artikel vom 25.04.2007 |
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